Sparen / Sparschwein
Sparen, Sparen, Sparen. Wie soll das im Alltag gehen? Foto: ioanmasay (iStockphoto)

Würzburg

Mit diesem einfachen Spar-Tipp legst Du dieses Jahr 1378 Euro zurück

Monatsanfang. Miete wird abgebucht. Monatsmitte. Die Versicherungen holen ihren Anteil. Monatsende. Auf einmal macht das Fahrrad schlapp. Nur woher soll jetzt die Kohle kommen, wenn der laufende Monat schon ordentlich Geld gekostet hat? 

Kleine Beträge, dafür häufig ausgegeben

Geld sparen im Alltag ist nicht einfach, kann aber funktionieren. Die meisten von uns konsumieren wohl häufig und daher unbewusst. Hier gehen mal 30 Euro für Bücher weg, dann kostet jeden Mittag die Kantine einen Fünfer und am Wochenende muss natürlich neben dem Clubeintritt auch noch eine Flasche Sekt zwischen die Fingerchen. Schnell sind die paar hundert Euro, die uns neben der Miete zum Leben noch bleiben, ausgegeben.

Wer am Ende des Jahres gerne einen vierstelligen Betrag auf der hohen Kante haben möchte, der kommt mit der "52-Wochen-Challenge" weiter. Sylvia Beckerle, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, erläuterte im Interview mit neon.de einen einfachen Trick. Wer jede Woche kleine Summen zurücklegt, hat am Ende des Jahres jede Menge übrig.

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Und so funktioniert es:

Je nach Kalenderwoche erhöht sich der Sparbetrag nach dem Wert der Kalenderwoche. "In der ersten Woche ist es etwa ein Euro, in der zweiten zwei und so weiter", sagt Beckerle. Am Ende des Jahres sind nach dieser Strategie 1378 Euro im Sparschwein. Allerdings braucht es dafür die Einzahlung relativ genauer Beträge und vor allem wöchentliche Aufmerksamkeit für das Sparschwein und der Dezember wird mit einem Sparvorhaben von über 200 Euro relativ teuer.

Wer es sich leichter machen will, der vertraut auf den Kleingeld-Trick. Einfach eine kleine Kasse an einem Ort der Wohnung aufstellen, an dem man täglich vorbeiläuft. Dort kommt alles gesammelte Kleingeld, auch 1- oder 2-Euro-Stücke hinein. Am Ende des Jahres sind bei einer durchschnittlichen Ersparnis von 7 Euro pro Woche auch über 350 Euro in der Kasse. Das reicht zum Beispiel für ein neues Stadtfahrrad. Oder fast für eine Straba-Jahreskarte der WVV.

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