Sitzen unter Palmen: Das soll bald in der Würzburger Kaiserstraße möglich sein. Foto: Stadt Würzburg/FA ProS

Palmen in der City: Würzburg soll maritimer werden, um Kosten zu sparen

In Würzburgs beliebter Einkaufsmeile, der Kaiserstraße, soll es bald ein bisschen wie am Meer aussehen. Eine Beschlussvorlage für den Planungs-, Umwelt- und Mobilitätsausschuss sieht vor, elf Palmen in Kübeln in der Einkaufsstraße aufzustellen. Es ist eine Alternative zu den Blumenpyramiden, die beispielsweise am Dom, auf dem unteren Markt oder am Mainkai zu sehen sind.

Stadt will durch Palmen Kosten sparen

Dass die Verwaltung nun künftig statt der Blumenpyramiden lieber Palmen für die Kaiserstraße haben möchte, hat einen schlichten Grund: die Kosten. Dabei geht es weniger um die Anschaffung als um die Pflege der Pflanzen. Hintergrund ist offenbar der Klimawandel. "Die Innenstadtkolonne des Gartenamtes ist während der Sommermonate mit dem Wässern von Stadtbäumen, der Wanderbäume in der Theaterstraße und den Sommerflorflächen ausgelastet“, heißt es in der Sitzungsvorlage. In den letzten Jahren müsse aufgrund geringer Niederschläge viel häufiger bewässert werden.

Die Palmen sollen links und rechts von den Straßenbahnschienen platziert werden. Foto: Stadt Würzburg/FA ProS

Höhere Anschaffungskosten, weniger Pflege

Konkrete Zahlen dazu gibt es auch. Pro Jahr würden für "Anmietung und Pflege" von elf Blumenpyramiden Kosten in Höhe von 11.000 Euro anfallen. Die Palmen kosten in der Anschaffung zwar 32.000 Euro, könnten aber leichter gepflegt werden. Innerhalb von drei Jahren könnte sich das rechnen.

Und was ist im Winter? Dann ziehen die Palmen in das Kalthaus des Gartenamtes. Genügend Platz für die elf exotischen Neulinge in der City gebe es dort ohnehin.

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