Ein Schnelltest kostet wohl weiterhin über 20 Euro, wird dann aber von Ungeimpften selbst getragen werden müssen. Foto: Silvia Gralla

Würzburg

Diese Ausnahmen soll es bei kostenpflichtigen Corona-Tests geben

Die Uhr tickt, denn ab dem 11. Oktober müssen Ungeimpfte den Geldbeutel zücken, wenn sie beispielsweise ins Kino oder ins Restaurant wollen. Die Corona-Tests, die momentan noch vom Staat bezahlt werden, müssen dann von jedem selbst getragen werden.

Von dieser Regel gibt es aber Ausnahmen. So müssen bundesweit Kinder unter zwölf Jahren nichts zahlen. Bis Ende Dezember können sich auch Minderjährige und Schwangere kostenfrei testen lassen. Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können, werden ebenfalls nicht zur Kasse gebeten. Und Bayern definiert noch weitere Ausnahmeregeln, die so nicht bundesweit geplant sind.

Wer jemanden im Pflegeheim besucht, kann sich offenbar wie gehabt testen lassen

Demnach können sich laut bayerischem Gesundheitsministerium auch stillende Frauen und Besucher:innen sowie Mitarbeiter:innen von Pflege- und Behinderteneinrichtungen testen lassen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Noch ist allerdings nicht klar, wie es nachgewiesen werden soll, ob man Besucher:in einer Pflegeeinrichtung ist. Oder ob man gerade ein Baby stillt.

Ein Anbieter möchte 24,99 Euro pro Schnelltest

Wie teuer die Tests werden, ist weiterhin noch nicht ganz klar und variiert offenbar nicht nur zwischen PCR- und Schnelltest, sondern auch durch den jeweiligen Anbieter. Einer dieser Anbieter möchte seinen Schnelltest laut Redaktionsnetzwerk Deutschland aber bei 24,99 Euro belassen – so viel, wie er zuvor bereits gekostet hat.

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