Mutterkonzern insolvent: Muss der Pimkie in der Schönbornstraße in Würzburg bald schließen? Foto: Fabian Gebert

Würzburg

Pimkie durch Corona-Krise insolvent: Wie geht es mit dem Laden in Würzburg weiter?

Die Modekette Pimkie streicht unter dem Druck der Corona-Krise die Segel. Das Unternehmen, hinter dem in Deutschland seit 1988 die Framode GmbH steckt, hat Insolvenz angemeldet. In einer Pressemitteilung informierte der Konzern über das beantragte Verfahren. Zehn Geschäfte gibt es allein in Franken, eines davon in der Innenstadt von Würzburg.

Warum sich Pimkie online stärker präsentieren will

Der digitale Wettbewerb habe sich durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise intensiviert, so müsse der Transformationsprozess entsprechend vorangetrieben werden, heißt es in der Pressemitteilung weiter. "Wir wollen in möglichst vielen Regionen mit Pimkie Stores präsent bleiben und gleichzeitig unsere digitale Präsenz konsequent ausbauen", erklärt Framode-Geschäftsführer Patrik van der Linden.

Noch keine Klärung, wie es mit der Würzburger Filiale weitergeht

Wie es mit den Filialen weitergeht sei noch unklar. "Die Eröffnung des Verfahrens erwarten wir auf den ersten Dezember", erzählt Pressesprecher Thomas Schulz auf Anfrage dieser Redaktion. "Bis dahin laufen noch Gespräche mit den Vermietern und Dienstleistern." Voraussichtlich in der zweiten Novemberhälfte wolle man ein Sanierungskonzept haben, so Schulz.

75 Pimkie-Filialen gibt es in Deutschland

Framode führt derzeit 75 Pimkie-Filialen in Deutschland und beschäftigt insgesamt gut 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Pimkie wurde 1971 in Frankreich gegründet, seit 1988 ist die Marke auch auf dem deutschen Markt vertreten.

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