Würzburger Gastronomen berichten, was sie für Region und Umwelt tun. Foto: Fabian Gebert

Würzburg

Konflikte im Würzburger Nachtleben: Kommt ein eigener Bürgermeister?

Er soll das Nachtleben Würzburgs beobachten, bei Konflikten vermitteln und so dafür sorgen, dass die Nachtruhe gewahrt wird, als auch die Möglichkeit zu feiern. Wenn es nach der SPD-Fraktion geht, könnte in Würzburg bald ein Nachtbeauftrager seine Arbeit aufnehmen.

Ansprechpartner für alle nächtlichen Stationen

Er dient als Ansprechpartner für Beschwerden und als Schnittstelle zwischen feiernden Menschen, den Betreibern von Klubs, Bars sowie der Stadtverwaltung. Er soll Anliegen und Beschwerden sammeln und so Verbesserungsvorschläge an die Stadt liefern.

Doch warum ist er überhaupt nötig? Die SPD begründet den Vorschlag damit, dass sich das Nachtleben auf nur wenige Straßenzüge in der Würzburger Innenstadt begrenze. Und vor allem dort seien Anwohner und die Hotellerie besonderen Lärmbelastungen ausgesetzt. Hier solle der Nachtbürgermeister besonders als Vermittler tätig sein. Bereits in den Diskussionen rund um eine Sperrzeitverlängerung hat die SPD den Vorschlag eingebracht.

Bau- und Ordnungsausschuss will Vorschlag weiter verfolgen

Über einen entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion wurde kürzlich im Bau- und Ordnungsausschusses beraten. Er sprach sich dafür aus, den Vorschlag weiter zu verfolgen.

Andere Städte haben bereits Erfahrungen mit solch einem Amt. In Mannheim beispielsweise gibt es einen Nachtbürgermeister seit 2018. Mittlerweile plant auch München als bayerische Großstadt, ein derartiges Amt zu besetzen. 

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