Wenn die Sitze doch nur immer leer wären... Sind sie aber nicht. Foto: roibu (iStockphoto)

Berlin

Was tun, wenn im Flugzeug der Sitznachbar zu arg müffelt?

Der Typ neben Dir riecht wie vier Tage lang getragene Tennissocken? Oder kann es ein Knoblauchfetischist einfach nicht lassen, neben Dir alle zwei Minuten leise aufzustoßen? Während Du in der Straßenbahn Deinen Sitznachbarn vielleicht noch aussuchen kannst, funktioniert das im Flieger relativ schlecht.

Genau dieser Situation widmet sich eine aktuelle, internationale Studie von Northstar Research Partners im Auftrag von Expedia. Hier wurden Fluggäste gefragt, wie sie mit einem stinkenden Platznachbarn umgehen. Teilnehmer aus 23 Ländern waren sich einig: Eine direkte Lösung muss her.

Etwa jeder Zweite würde beim Flugbegleiter um einen anderen Sitz bitten. Außerdem würden viele versuchen, den Geruch ignorieren oder verschiedene Strategien, um das Ärgernis zumindest zu mindern. Deutsche Befragte antworteten ähnlich wie ihre europäischen Nachbarn: 46 Prozent würden in Absprache mit dem Flugbegleiter-Team gern den Sitz wechseln, je etwa ein Fünftel der deutschen Befragten setzt darauf, die Gerüche möglichst zu ignorieren oder etwas über die Nase zu tun, um das Ärgernis einzudämmen.

Nur die Asiaten sind hier ein bisschen anders

Ein wenig anders als der Rest der Welt äußerten sich asiatische Flugreisende in der internationalen Befragung. Sie sind diejenigen, die sich am ehesten umsetzen lassen wollen.

Interessanterweise zogen nur drei Nationen in Betracht, an den Geruchsverursacher selbst heranzutreten. Nur 31 Prozent der indischen, 21 Prozent der thailändischen und 18 Prozent der mexikanischen Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie dem Sitznachbarn höflich etwas anbieten würden, das den Geruch zu verbessern.

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